Historische Perspektiven

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Historische Perspektiven

Moderne, moderner, der Modernste? Das 1905 erschienen Buch "Berlin und die Berliner" informiert über Leute - Dinge - Sitten - Winke im Umfeld Berlins zur Jahrhundertwende. Max Reinhardt, so verzeichnet es das Buch, ist "der Modernste". Schon zu Ende des 19. Jahrhunderts wurde über die Moderne als Form gegenwärtiger Selbstbeschreibung nachgedacht, im Wintersemester 2014/15 haben sich die Hörer der Vorlesung "Zum literatur- und kulturwissenschaftlichen Konzept der Moderne" (Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann) mit den Selbstpositionierungen von Schriftstellern, Künstlern und Intellektuellen des frühen 20. Jahrhunderts auseinandergesetzt.


Projektleitung: Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Dr. (des.) Jasmin Grande, Institut "Moderne im Rheinland" an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Gefördert wurde das Blended Learning-Projekt vom eLearning-Förderfonds.

Ball, Hugo: Die Kunst unserer Tage

Benn, Gottfried: Das moderne Ich

Blass, Ernst: Das alte Café des Westens

Böckmann, Paul: Gottfried Benn und die Sprache des Expressionismus

Hart, Heinrich und Julius: Wozu? Wogegen? Wofür?

Heym, Georg: Der ewige Tag

Hiller, Kurt: Gegen Lyrik

Lublinski, Samuel: Die Bilanz der Moderne: Geistige Struktur um 1890

Marinetti, Filippo Tommaso: Die futuristische Literatur

Nietzsche, Friedrich: Hinfall der kosmologischen Werte

Simmel, Georg: Die Großstädte und das Geistesleben

Zech, Paul: Die Grundlagen der modernen Lyrik

Zweig, Stefan: Das neue Pathos